Elsässischer Frauenmörder "Pierrot" erneut vernommen

Auf das Konto des Frauenmörders „Pierrot“ aus dem Elsass geht möglicherweise auch ein Opfer in Deutschland. Der 60-Jährige, der im vergangenen Jahr in Straßburg zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, ist jetzt von deutschen Ermittlungsbeamten vernommen worden. Dabei geht es um den Tod eines jungen Mädchens, dessen verstümmelte Leiche 1975 in einem Wasserlauf in Deutschland gefunden worden war. Der Ort des Verbrechens wurde nicht bekanntgegeben. Die ähnlichen Tatumstände hätten die deutsche Justiz auf die Spur des Elsässers gebracht, heißt es. Auch „Pierrot“ hatte seine drei jungen Opfer 2004 vergewaltigt, verstümmelt und ihre Leichen in Flüsse geworfen. Der verurteilte Mörder hatte jedoch schon bei den jüngsten Fällen während des Straßburger Prozesses seine Unschuld beteuert. Am 8. September beginnt das Berufungsverfahren gegen ihn in Colmar.