Nach dem Insolvenzantrag des Schramberger Uhrenherstellers Junghans

Nach dem Insolvenzantrag des Schramberger Uhrenherstellers Junghans gibt es bereits viele Kaufinteressenten aus dem In-und Ausland. Das teilte Insolvenzverwalter Georg Bernsau heute in Frankfurt mit. Für die Zukunft des Schwarzwälder Traditionsunternehmens sei er zuversichtlich. Wie berichtet, musste die Junghans GmbH aufgrund finanzieller Schwierigkeiten der Muttergesellschaft „EganaGoldpfeil“ Insolvenz anmelden. Davon sind 115 Mitarbeiter in Schramberg betroffen, deren Gehälter jedoch vorerst gesichert seien, hieß es. Auch die Produktion soll zunächst uneingeschränkt weiterlaufen. Ziel sei es, laut Insolvenzverwalter, die Firma zu restrukturieren und zu sanieren.