Prozess wegen Totschlags beginnt am 18. November

Eine 20-Jährige, die ihr Kind in Horb im Kreis Freudenstadt nach der Geburt im Gefrierschrank versteckt haben soll, muss sich Medienangaben zufolge wegen Totschlags vor Gericht verantworten.
Die Anklage der Staatsanwaltschaft Rottweil liege vor und werde geprüft, so ein Sprecher des Landgerichts Rottweil. Als erster Verhandlungstermin sei der 18. November angesetzt worden. Die Frau hatte ihr Kind Anfang Mai in eine Plastiktüte gewickelt und im Gefrierschrank verschwinden lassen. Drei Wochen später stellte sie sich der Polizei. Sie habe geglaubt, das Baby sei tot, als sie es in die Truhe legte, sagte sie aus.Die Obduktion ergab jedoch, dass das kleine Mädchen zumindest kurzfristig lebensfähig und erst in der Kühltruhe gestorben war.