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Wer ist die beste Sängerin aller Zeiten? Unsere Top 10!

Kraftvolle, klare Stimmen lassen uns hinhören – und genießen. Die Damenwelt hat in dieser Hinsicht großartige Talente zu bieten, Sängerinnen, die auf unnachahmliche Art Emotionen transportieren und deren Stimmkraft Herzen durchdringt. Wer ist für Sie die beste Sängerin aller Zeiten? Welcher Stimme hören Sie am liebsten von allen zu?

Bei SCHWARZWALDRADIO hören Sie die weiblichen Weltstars mit ihren nostalgischen Hits aus dem letzten Jahrtausend. Oldies Lieder und Evergreens (und vor allem ausgefallene Geheimtipps) sind unser Metier und die präsentieren wir mit Know-how und Leidenschaft auf unserem deutschlandweiten Digitalsender. Heute stellen wir uns – und Ihnen – auf unserem Blog die Frage: Wer ist die beste Sängerin der Welt? Unsere Top 10 muss nicht dieselbe wie Ihre sein, doch einige der Stimmen haben Sie bestimmt schon tief im Inneren berührt.

Unsere Top 10 der besten Sängerinnen: Das geht ins Herz!

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Platz 10: Christina Aguilera

Ihre ersten großen Erfolge zelebrierte die damals noch sehr junge Christina Aguilera zum Ende der 90er Jahre. Der Popsong „Genie in a Bottle“ wurde zum Welthit. Christinas Stimmumfang ist enorm, sie hat eine beeindruckende Kraft und trotzdem gelingt es ihr, damit sanft und gefühlvoll umzugehen. Mittlerweile ist sie nicht mehr die kleine Popsängerin, sondern vielmehr eine Soul Diva, die Falsett, Belting und Vibrato beherrscht. Einfach umwerfend!

Platz 9: Gladys Knight

Als sie gerade einmal vier Jahre alt war, stand Gladys Knight schon singend auf der Bühne. In den 50er Jahren gründete sie mit ihrem Bruder und zwei Cousins die Gruppe Pips, die zu einer der erfolgreichsten Soul- und R&B-Bands aller Zeiten avancierte. Später investierte Gladys ihr Herzblut in eine Solokarriere, die in über 40 veröffentlichte Alben mündete. Gladys Stimmumfang beginnt bei B2 und endet bei G5, doch am liebsten bedient sie den Alt-Bereich. Ihre Stimme klingt wunderbar voluminös und warm.

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Platz 8: Céline Dion

Auch Céline Dion war einmal ein junge Musikerin, damals, in den 70er Jahren, als sie die ersten Male als Sängerin in Erscheinung trat. In den 90er Jahren startete die französische Grande Dame voll durch, mit Chartbreakern wie „My Heart Will Go On“ und „The Power Of Love“. Céline kann ihre Noten bewundernswert lange halten, ihre Stimme klingt brillant und oftmals pathetisch. Fünf Oktaven (Rekord in dieser Liste!) bespielt sie scheinbar mühelos, und dabei transportiert sie starke Gefühle von Liebe über Sehnsucht bis Schmerz.

Platz 7: Bonnie Tyler

Sie singt kratzig und rau, perfekt für schummrige Kneipen und urgemütliche Clubs. Doch diese Szenerie war zu klein für einen Star wie Dolly Parton, sie brach spätestens in den 80 Jahren daraus aus und schmetterte ihr „Total Eclipse Of The Heart“ für ein breites Publikum in die Welt. Ihre prägnante Bruststimme bleibt bis heute unverwechselbar, ihr Klang ist ungeheuer vielschichtig und manche Töne kann sie schier endlos halten. Wer hört Bonnie nicht gerne zu?

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Platz 6: Mariah Carey

Sie wird für immer die grandiose Pop Diva bleiben, die Frau mit der strahlenden Stimme, die vor Power nur so strotzt. Mariah trifft spektakulär hohe Töne, ihr Stimmumfang reicht von G2 bis G7. Außerdem wechselt sie virtuos und scheinbar ohne Mühe zwischen Pfeilregister, Bruststimme und Kopfstimme. Mit unvergesslichen Hits wie „Fantasy“ und „We Belong Together“ hat sie sich reihenweise eigene Denkmäler gesetzt. Tatsächlich sind die meisten ihrer Songs bei weitem nicht so gut wie Mariahs Stimme. Die reißt wirklich alles raus!

5. Janis Joplin

Sie gehört zum traurigen Club 27, wir hatten viel zu wenig von ihr. Die 1943 geborene Janis Joplin ging 1970 schon wieder von uns und hinterließ uns ein ebenso markantes wie begeisterndes musikalisches Erbe. Ihr gelang es mit einer beneidenswerten Leichtigkeit, kräftige, hohe Tone zu treffen. Dreieinhalb Oktaven gehörten ihr, die sie mit ungeheurer Power und Präzision beherrschte. Die Palette bereicherte sie mit verschiedensten Effekten wie Screams und Growls und erzielte dadurch eine ungeheure Emotionalität. Ihr leichter, schneller Vibrato setzte dem Ganzen die Krone auf. Janis, wir vermissen dich!

Fun Fact: Janis Joplin hat eine Flasche Southern Comfort auf Jim Morrisons Kopf zerschlagen. Der Mann war von ihr beeindruckt: „Was für eine tolle Frau! Sie ist großartig!“ soll er über sie gesagt haben – und zwar nach dem Zusammenprall.

4. Dolly Parton

Wer von berühmten Sängerinnen redet, der kommt gewiss recht schnell auf Dolly Parton. Welche Country-Sängerin hat es je zu einem derartigen Berühmtheitsgrad gebracht? Schon früh ließ die noch blutjunge Dolly im Fernsehen und Radio von sich hören, ihre erste Schallplatte brachte sie 1959 mit 13 Jahren auf den Markt. Sie singt zwischen F#3 und G6, nimmt also drei Oktaven für sich in Anspruch. Sopran und Alt zu kombinieren, das können nur die wenigsten Damen. Die herausragende Stimmkontrolle und ihre Fähigkeit, durch Stimmdynamik Emotionen zu triggern, machen Dolly Parton zu einem wahren Unikum.

3. Whitney Houston

Einige sagen, Whitney lag stimmlich nah an der Perfektion, andere meinen, sie sei vollkommen perfekt gewesen. 1985 brachte sie ihr erstes Album heraus, dessen Titel ihr eigener Name war. Weich und nahtlos glitt sie schon damals von ganz hoch bis ganz tief, dabei blieb die Stimme immer kraftvoll und emotional. Ihr gefühlvoller Vibrato konnte Steine zum Schmelzen bringen, mühelos bewegte sie sich außerdem über volle 4 Oktaven. Wer pure Stimmkontrolle in Verbindung mit bewegender Emotionalität hören will, schaltet „I Will Always Love You“ oder „I Have Nothing“ an.

2. Tina Turner

Tina Turner rockte sich durch die Jahrzehnte wie keine andere jemals zuvor. Sie stammt aus dem fernen Jahr 1939 und begann schon früh damit, sich in die Herzen anderer Menschen zu singen. Ihre ersten Solo-Hits klingen jedem Musikfan noch heute im Ohr, denn wer hat bitte schön noch nie „Private Dancer“ oder „What’s Love Got To Do With It“ gehört? Ihre Stimme war unglaublich dynamisch und kraftvoll, aber auch wahninnig sanft und sogar sinnlich. Growls und Screams gehörten ebenso zu ihrem Repertoire wie ein perfektes Vibrato. Rau und unverfälscht wirkt sie auf uns, kratzig und voll prickelnder Energie

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1. Aretha Franklin als unsere beste Sängerin

Wir küren Aretha Franklin zu unserer besten Sängerin. Vielleicht sind wir unheilbar nostalgisch, aber diese Stimme klingt uns derart temperamentvoll und zugleich zart in den Ohren, dass wir uns nicht mehr davon lösen können. Wir erinnern uns zum Beispiel an „Respect“ by Aretha Franklin, geschrieben vom großen Otis Redding (der selbst Sänger war) und herausgebracht im Jahr 1967 – eine Songikone der Bürgerrechtsbewegung. Es gibt sogar einen Aretha Franklin Film mit diesem Namen, der ihren Lebensweg beschreibt. Auch „Ain’t No Way“ Von Aretha Franklin geht uns durch den Kopf, komponiert von ihrer kleinen Schwester Carolyn. Mit den Jahren avancierte sie zur wahren Queen of Soul, sie gewann 18 Grammy Awards und durfte als erste Frau überhaupt in die Rock and Roll Hall of Fame einziehen. Ihre stimmliche Bandbreite reichte von F#2 bis G#6, auf ganzen 4 Oktaven tobte sie sich mit Leichtigkeit aus. Der Mezzosopranbereich gehörte ganz ihr, und dazu Millionen von Herzen auf der ganzen Welt. 

Aretha Franklins Todesursache war übrigens Bauchspeicheldrüsenkrebs. Sie ging im Jahr 2018 von uns. Zur Beerdigung sang ein großer Gospelchor und an der Trauerfeier nahmen Berühmtheiten wie Jesse Jackson und Bill Clinton teil. So verklang in Würde eine der schönsten Stimmen der Welt.

 


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